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Inhalt:

  • Unsere Gründungsgeschichte - "Wie alles begann"
  • Erstes Treffen der Reizdarmselbsthilfegruppe Kreis Kleve



Nachdem ich mich im September 2004 (durch die aufmunternden Worte verschiedener Personen) dazu entschlossen hatte, eine eigene Reizdarmselbsthilfegruppe gründen zu wollen, wusste ich zuerst nicht, wie denn im Falle des Falles Betroffene zu mir finden sollen. Es erschien mir auch etwas schwierig, an geeignete Räumlichkeiten zu kommen.

Wie es der Zufall aber wollte, musste ich an einem Sonntag im September zu einer Bereitschaftsapotheke im Nachbarort. Ich lief dort direkt auf ein Plakat zu, auf dem für einen 10 stündigen Entspannungskurs geworben wurde. Ich hatte schon länger erfolglos danach gesucht. Also meldete ich mich für den Kurs im "Haus Wesendonk" an. Als ich am ersten Abend mit einer Decke und einer Isomatte "bewaffnet" dort ankam, war ich angenehm überrascht von den gemütlichen, freundlichen Räumen, die mich empfingen. Es handelte sich um ein altes denkmalgeschütztes Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert.

Ich konnte mir sofort vorstellen, dort ein Treffen der Selbsthilfegruppe durchzuführen. Ich hatte im Schaukasten auch schon gesehen, dass bereits eine Diabetikerselbsthilfegruppe dort untergebracht war.

Ich fragte dann im zuständigen Pfarrbüro nach, ob ich einen Termin für die zu gründende Gruppe bekommen könnte.

Die Anfrage wurde dort freundlich aufgenommen, und wir machten sofort Termine für die ersten beiden Abende. Nun war ich plötzlich viel schneller an Räumlichkeiten gekommen, als ich es mir je vorgestellt hatte. Aber ich musste nun auch zusehen, die Werbetrommel zu rühren, damit Betroffene auch von "meiner" SHG erfahren konnten. Ich verteilte dann in der nächsten Zeit Flyer in allen umliegenden Orten bei den Ärzten und Apotheken. Außerdem wünschte ich mir einen kleinen Bericht in der Tageszeitung, da auf dem Wege sehr viele Leute davon erfahren würden.

Als ich dort nachfragte, waren Sie sofort für einen umfangreichen Bericht zu begeistern, der auch schon einen Tag später zu lesen war. Im Wochenblättchen erschien dann etwas später auch noch ein Bericht.

Nachdem ich für den ersten Abend Mappen mit den wichtigsten Infos liebevoll zusammengestellt hatte, musste ich "nur noch" auf Mitstreiter warten. Als sich dann kurz vor 20 Uhr das erste Mal die Tür öffnete, und ein Herr die Räumlichkeiten betrat, wusste ich, dass sich meine Mühe gelohnt hatte.

Im Laufe der nächsten Minuten fanden sich noch vier weitere Personen ein. Drei weitere Personen hatten sich bereits im Vorfeld bei mir telefonisch gemeldet. Sie waren interessiert, konnten aber an dem ersten Treffen leider nicht teilnehmen.

Insgesamt sind wir nun also 8 Personen (Stand Nov.2004), die sich an einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch beteiligen möchten. Ich freue mich jetzt schon auf das 2. Treffen, da der erste Abend sehr viel versprechend und harmonisch verlief.

© R. Müggenborg, 2004


Nach einer intensiven Vorbereitungszeit ging am 8.11.2004 die zweite Reizdarmselbsthilfegruppe der RDS-Selbsthilfe an den Start. Reiner Müggenborg hatte sich dazu entschlossen, den Betroffenen aus dem Kreis Kleve einen persönlichen Erfahrungsaustausch anzubieten.

Nachdem Anfang Oktober 2004 ein gemütlicher Raum im "Haus Wesendonk" in Rees Haldern gefunden war, musste man dafür sorgen, dass der erste Termin durch Flyer und Zeitungsartikel bekannt wurde.

Für den ersten Abend wurden Mappen mit den wichtigsten Informationen erstellt, und man konnte nur gebannt darauf warten, ob sich Betroffene einfinden würden. Im Vorfeld des ersten Treffens hatte es bereits 2 telefonische Anfragen gegeben, so dass man auf die weiteren Ereignisse gespannt sein durfte.

Kurz vor 20 Uhr fand sich der Erste ein, und es folgten im Laufe der nächsten 15 Minuten noch drei weitere Betroffene. Insgesamt waren also fünf Personen anwesend. Weitere drei hatten ihr Interesse bekundet, konnten aber an dem Abend leider nicht anwesend sein.

Nach einer kurzen Einführung von Reiner Müggenborg stellte sich jeder der Anwesenden persönlich vor, und es entwickelte sich bereits jetzt ein angeregtes Gespräch. Im Laufe des Abends wurde die Stimmung immer gelöster, und bei Tee und Snacks wurden zahlreiche Erfahrungen ausgetauscht. Die Zeit verging wie im Fluge.

Um 22.30 Uhr verabschiedeten sich alle herzlich voneinander. Aufgrund der positiven Reaktion der Teilnehmer darf man darauf hoffen, dass noch zahlreiche Treffen folgen werden.

© R. Müggenborg, 2004





 
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