Für den 3. Tag der Selbsthilfe in Elmshorn hat sich unsere Gruppe erstmalig mit einem Infostand angemeldet. Im Vorwege gab es ein vorbereitendes Gesamttreffen aller teilnehmenden Gruppen im Flora-Center in Elmshorn.
Am Veranstaltungstag selbst trafen wir um 8.45 Uhr in der Elmshorner Marktpassage ein. Einige Ansprechpartner der anderen Gruppen waren bereits in der Passage versammelt. Auch die Initiatoren der Selbsthilfe Elmshorn - www.selbsthilfe-elmshorn.de - standen bereits mit Infomaterial und Tischnummern zur Stelle.
Um ca. 9.15 Uhr trafen die Tische und Bänke des DRKs Pinneberg ein. Die teilnehmenden Gruppenmitglieder postierten sich an den ihnen zugewiesenen Standorten und warteten praktischer Weise nur noch auf das Aufstellen der Tische und Bänke. Auf diesem Weg ein Lob an die reibungslose Organisation der Veranstaltung.
Danach wurden die Tische mit jeweils einer Decke und 2 Erika-Blumen bestückt. Jede Gruppe legte ihr Infomaterial zur Ansicht und zur Mitnahme aus.
Um 10.00 Uhr wurde der Tag der Selbsthilfe offiziell eröffnet. In den folgenden 4 Stunden sind viele Interessierte an den einzelnen Infotischen zu sehen gewesen. Auch an unserem Tisch haben sich einige Betroffene informiert oder haben unsere Broschüren mitgenommen. Viele blieben auch vor unserem Plakat "Was ist überhaupt ein Reizdarmsyndrom?" stehen, um es sich in Ruhe durchzulesen. Vielleicht hat der eine oder andere Betroffene Übereinstimmungen zwischen dem Reizdarm und seinen eigenen Symptomen feststellen können. Gegen 14.00 Uhr war die Veranstaltung beendet und wir haben die Reste unserer vielfältigen Infomaterialien wieder verstaut für die nächste Aktion, wo wir uns als Gruppe präsentieren, um Betroffenen informativ und helfend zur Seite zu stehen.
Pressebericht des Pinneberger Tageblatts mitsamt Foto unter diesem Link:
Um unsere Treffabende anzureichern, haben wir uns für den Monat Mai das Thema „Reiki“ ausgesucht. Ein Mitglied der Gruppe hatte schon mehrfach gute Erfahrungen mit Reiki gemacht. Die Kombination von Teeabend und Reikivortrag erschien uns als ideal.
Die Referentin, Frau Marina Wieckhorst (Reikimeisterin und Teeberaterin), kam um 17.00 Uhr mit bereits in Thermoskannen zubereitetem Tee, unzähligen Teesorten, die käuflich zu erwerben waren, verschiedenen Edelsteinen und chinesischen Utensilien wie z. B. kleinen Buddhafiguren.
Im Vorfeld legte sie alles bereit und die Mitarbeiter des KIBIS-Büros wurden aufmerksam und probierten einige Sorten von dem köstlichen Tee. Ihre Begeisterung veranlasste sie dazu, gleich ein paar Sorten zu kaufen.
Gegen 18.00 Uhr trafen alle Gruppenmitglieder ein und sie waren sehr gespannt auf den Vortrag, der durch die Teeverköstigung noch unterstrichen wurde. Frau Wieckhorst begann, den Anwesenden ein Säckchen mit verschiedenen Edelsteinen anzubieten. Jeder sollte sich einen in die linke Hand legen. Danach führte sie eine 20-minütige Meditation durch, die verschiedene Reaktionen wie z. B. Schläfrigkeit oder Frösteln auslöste. Der Edelstein sollte die Mediation noch unterstützen.
Danach folgten viele Informationen zum Thema „Reiki“. Nach Angaben von Frau Wieckhorst ist Reiki eine Übertragung der universellen Lebensenergie durch Handauflegen. Wobei hierbei eine Harmonisierung von körperlicher, seelischer und geistiger Ebene geschaffen wird, die dem Körper hilft das eigene Immunsystem zu regenerieren und zu stärken. Heilungsprozesse und positive Lebensenergie werden dadurch aktiviert. Reiki bedeutet auch eine Zufuhr von frischer Lebensenergie und positiver Lebenseinstellung, die auch für Reizdarmbetroffene von großer Wichtigkeit sind.
Nach dem die Referentin den Vortrag zum Abschluss brachte, führte sie zur Veranschaulichung kurz bei jedem Gruppenmitglied einen kleinen Ausschnitt zur Verfahrensweise von Reiki durch. Der Vortrag war nur ein sehr kleiner Anriss zum Thema, das noch sehr viele Facetten zu bieten hätte. Allerdings zum ersten Verständnis war es ein gelungener und sehr informativer Abend für alle Beteiligten.
Die Gruppenmitglieder der Reizdarmselbsthilfegruppe Itzehoe bedankten sich bei Frau Wieckhorst. Nun ist es Jedem überlassen, sich intensiver mit Reiki zu beschäftigen und evtl. Sitzungen mit Frau Wieckhorst zu vereinbaren.
Autor: R. Dieckmann, Mai 2007
Während unseres März-Treffabends hat uns eine Redakteurin der Norddeutschen Rundschau Itzehoe für ein Interview besucht.
Während der 45 Minuten haben wir die vielen Fragen von Frau Görtz zu unserem Umgang mit unserer Erkrankung uvm. beantwortet.
Im April ist zu unserer Freude ein großer bebilderter Artikel in der Norddeutschen Rundschau erschienen. Der Artikel beschreibt die Unwegsamkeiten, die sich für Reizdarmbetroffene im täglichen Alltag stellen. Der Artikel erwähnt auch, dass die Erkrankung so vielschichtig ist, so dass es keine spezifische Behandlung gibt.
Es sind Sätze zu lesen wie: "Es ist ein Teufelskreis: Man kriegt regelrecht Panikattacken, die wiederum die körperlichen Beschwerden noch verstärken" oder "Durch die Selbsthilfegruppe erfährt man, dass man ernst genommen wird".
Auch wurde nicht unerwähnt gelassen, dass statistisch 10 bis 15 % der Bevölkerung unter der Krankheit leiden.
Ebenfalls wird von uns darauf hingewiesen, dass es sehr wichtig sei, die Öffentlichkeit auf die Erkrankung aufmerksam zu machen, da bei manchen Betroffenen nicht einmal die eigene Familie davon weiß. Daher suchen wir Anlässe - wie z. B. dieses Interview - um zu zeigen: Wir sind da, wir gehen offen damit um - es ist gar nicht so schwer.
Zum Schluss haben wir uns bei Frau Görtz für das kompetente Interview bedankt.