"Und was ist mit Tee?" - Bericht zum Teeabend im November
"Tag der Selbsthilfe 2006" in Itzehoe
Info zum Vortrag - "Ernährung bei Reizdarm"
Bericht zum "Qigong-Workshop"
Jubiläums-Broschüre
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, 2 x im Jahr einen Wohlfühlabend im Rahmen unseres Treffabends stattfinden zu lassen. Für das 2. Halbjahr haben wir uns für einen Teeabend entschieden, der in der Teeküche des Vereins „Teestube Itzehoe e. V.“, Viktoriastraße 14, Itzehoe, seinen Wirkungskreis fand.
Um 18.30 Uhr traf Frau Bröske, Teeberaterin seit vielen Jahren, in der Teestube ein. Nach dem sie und der Mann eines Gruppenmitglieds die schweren Kisten mit den Teebehältern und einigem Zubehör vom Auto in die Räumlichkeiten schleppten, baute sie alles Nötige für die Veranstaltung auf. Die lange Tafel wurde mit jahreszeitlich passenden Servietten, Teelichtern und Kastanien dekoriert. Die Teeberaterin stellte für Jeden ein kleines türkisches Teeglas auf und legte ein DINA4 Clipboard hin, woran eine 3-seitige Teeliste befestigt war. Die letzte Seite beinhaltete das Bestellformular.
Pünktlich um 19.00 Uhr begann Frau Bröske, nebenberuflich im Auftrag der Firma „Tea´s Home Store“ – www.teas-home.de – tätig, mit der Begrüßung der Teilnehmer und der Vorstellung ihrer Person. Danach gab sie allgemeine Informationen zur Lagerung, Haltbarkeit und Zubereitungsform der verschiedenen Teesorten weiter. Im Hintergrund war auch schon das erste Ertönen des Teeweckers zu hören.
Frau Bröske führte den Abend weiter, indem sie die ersten beiden von ihr ausgesuchten Teesorten „Shaolin`s Glück“ und „Grüner Garten“ ausschenkte. Die beiden Teesorten sollten zur Einstimmung dienen. Danach hatte jeder Einzelne die Möglichkeit, sich aus dem breiten Repertoire mehrere Teesorten auszusuchen, um sie dann zu probieren. Sobald eine Teesorte ausgewählt wurde, goss Frau Bröske den Tee in alle Gläser ¾ voll. Die gesamte Runde konnte sich auf diesem Weg ein Urteil zum Tee erlauben. Manche Teilnehmer bevorzugten in ihrer Wahl Früchteteesorten wie z. B. „Red Orange“ oder „Mango Tango“. Andere wollten die Honeybush-Sorte mit „Karamell“ probieren. Zur Süßung der Tees standen verschiedene Kandissorten zur Verfügung.
Tee aus Südafrika – der sogenannte Rooibush-Tee – mit Himbeer-Vanille Geschmack fand ebenfalls bei einigen Teilnehmern Anklang. Aus gutem Grund, da sie wohltuend für Körper und Seele sind, wurden aus der Kräutertee-Sparte die meisten Teesorten ausgewählt wie z. B. „Sweet Mint“, „Schmuddelwettertee“, „Frisch und Munter“ oder „Nix Stress“. Nach 14 Teesorten war die Experimentierfreudigkeit erschöpft, und der Kräutertee „Hadschi-Erkältungstee“ bildete den Abschluss des Abends.
Während in Ruhe die einzelnen Teesorten probiert wurden, wurde ein Teller mit dem jeweiligen frischen Tee herumgereicht zwecks Geruchsaufnahme. Bei der Beurteilung kamen oftmals verschiedene Meinungen heraus. Auch wurde gesagt, dass manche Sorten anders riechen, als sie tatsächlich schmeckten. Jeder hatte seine besonderen Vorlieben. Wobei der Teeabend auch dazu dienen sollte, neue oder auch einem unbekannte Teesorten auszuprobieren.
Mit einem Herbstblumenstrauß haben wir uns um 21.30 Uhr bei Frau Bröske herzlich bedankt. Wir haben, so die einhellige Meinung, den Abend bei gemütlichem Kerzenlicht, Gebäck und ausgelassener Stimmung genossen.
Die Gruppenmitglieder und deren Gäste möchten sich nochmals herzlich bei Frau Bröske für den informativen und schön gestalteten Abend bedanken. Der letzte Teeabend mit ihr wird es bestimmt nicht gewesen sein.
Autor: R. Dieckmann, November 2006
am: 23. September 2006
von: 10.00 bis 14.00 Uhr
im: Itzehoer Holstein-Center (Einkaufs-Center)
nahm unsere Selbsthilfegruppe das 3. Mal an der Veranstaltung teil. Für die Veranstalter "KIBIS - Kontakt-Informationen-Beratung-Im-Selbsthilfebereich" war es die 15. Veranstaltung. Die Veranstalter konnten für das diesjährige Jubiläum den Itzehoer Bürgermeister, Herrn Blaschke, für die Eröffnungsrede gewinnen.
2 Gruppenmitglieder und deren Ehepartner fanden sich dieses Jahr bereits um 8.30 Uhr in dem Veranstaltungsbereich ein, um dort den zugewiesenen Standplatz mit einem Tapeziertisch zu versehen. Bald darauf wurde der Infotisch mit einer dekorativen gelben Papierdecke bedeckt. Da es bereits unsere 3. Teilnahme war, machte sich beim Auslegen der vielfältigen Infos zum Reizdarm eine gewisse Routine breit.
Die Gruppe hat sich für die diesjährige Teilnahme Lebensmittel überlegt, die für Reizdarmpatienten, Laktose- und Fructoseintoleranzpatienten geeignet sind. Diese wurden in entsprechenden Körben zur Ansicht ausgelegt. Ein entsprechendes Hinweisschild gab Auskunft zu den jeweiligen Körben. Davor wurden Info-Broschüren zu dem einzelnen Erkrankungsbild ausgelegt. Sie waren zur Mitnahme gedacht.
Unsere beiden Infoplakate zum Reizdarm durften auch dieses Jahr nicht fehlen. Um alles zu komplettieren, wurden Bücher zu den einzelnen Themen zur Ansicht ausgelegt.
Als besonderes Highlight hat die Gruppe sich den kostenlosen Teeausschank ausgedacht. Zur Auswahl standen "Momente der Ruhe", "Roibushtee mit Vanille" und "Anis-Fenchel-Kümmel-Tee". Zum Süßen des Tees konnten die Besucher unter verschiedenen Süßungsarten wählen. Zum Probieren wurden Laugenkastanien und milchfreie Schokolade angeboten.
Auch bei dieser Veranstaltung konnten wir zahlreiche Reizdarmbetroffene beraten. Vielfältige Informationen wurden weiter gegeben. Der Gruppe wurde der Kontakt zu einer Ergotherapie-Praxis und zu einem Nachbarschafts-Verein angeboten. Wir sind gespannt, was sich daraus für die Zukunft ergibt.
Von den an der Veranstaltung teilgenommenen Gruppenmitgliedern wurde eine positive Meinung zum diesjährigen "Tag der Selbsthilfe" abgegeben. Gerne nehmen wir auch nächstes Jahr wieder an der Info-Veranstaltung, wo viele Itzehoer Selbsthilfegruppen (20 Stück dieses Jahr) ihre Arbeit präsentieren können, teil.
Dazu laden wir Sie schon jetzt herzlich ein.
Autor: R. Dieckmann, September 2006
am: 08. Juni 2006
um: 18. 30 Uhr
in der: DRK-Sozialstation Rellingen, Appelkamp 8 in Rellingen
- Wenn Lebensmittel den Darm ärgern - Lebensmittelunverträglichkeiten und ihre Behandlungsmöglichkeiten
- Verdauung und allgemeine Einflussfaktoren
- Allergische und nicht allergische Auslöser - speziell: Diagnostik und Therapie von Laktose- und Fructoseintoleranz
- Differentialdiagnostik (was könnte es noch sein ?)
- Kosten und Möglichkeiten der ambulanten Ernährungstherapie
aus.
Dazu haben wir Sie herzlich eingeladen. Insgesamt haben 16 Betroffene interessiert an dem Vortrag teilgenommen.
Es handelte sich um eine kostenlose Veranstaltung!
Wir möchten uns bei der Referentin, Frau Schäfer, recht herzlich für Ihren äußerst kompetenten, einsatzfreudigen und informativen Vortrag bedanken. Gern möchten wir den Vortrag im nächsten Jahr auch in Itzehoe stattfinden lassen. Wir versuchen, es möglich zu machen.
Um den Aktionsraum von einigen Tischen zu befreien, fanden sich schon einige Mitglieder vorher in den Räumen des Teestuben Vereins ein. Nach und nach kamen auch die restlichen Workshop-Teilnehmer und um 14.40 Uhr Frau Martina Brosig, die Dozentin.
Nach dem sie die Mitte des Bodens mit einem Tuch und einer Kerze dekoriert hatte, setzten sich alle 9 Teilnehmer in einem Halbkreis auf die mit einer Wolldecke bestückten Stühle. Die Dozentin fing mit erklärenden Worten zur Entspannungslehre Qigong (Qi = Energie / Gong = Fluß) an. Die Teilnehmer haben beispielsweise zu den verschiedenen Meridianen (Energiebahnen) und zu anderen Qigong-Themen Infomaterial ausgehändigt bekommen.
Frau Brosig schloss den informativen Part ab und erläuterte die korrekte Standhaltung bei Qigong, danach ging sie zu der ersten Einführungsübung über. Eine 10-minütige Pause bei Tee/Säften und Gebäck gab den Teilnehmern die Möglichkeit, sich schon etwas über das bereits Gesagte auszutauschen. Nach der Pause folgten sogenannte „Klopfübungen“. Sie sollen die o. g. Energiebahnen aktivieren bzw. in Fluss bringen. Auch aktivierende „Reibübungen“ haben die Teilnehmer kennen gelernt.
Nun folgte der ruhigere Teil der Veranstaltung – das „stille“ Qigong. Zu dieser Übung gab die Dozentin Informationen zur korrekten Sitzhaltung weiter. Außerdem wurde der Kopfmittelpunkt gemeinsam herausgefunden. Mit geschlossenen Augen sollten sich die Teilnehmer einen unsichtbaren „goldenen“ Faden – beginnend am Kopfmittelpunkt und führend zur Decke - vorstellen. Während der gesamten Übung hat Frau Brosig meditative Sätze zu Vorstellungsbildern gesagt. Nach Beendigung der „stillen“ Qigong-Übung wurde von verschiedenen Körperreaktionen berichtet wie z. B. totale Entspannung, Nachwirkung im Hals- und Nackenbereich oder Frösteln am ganzen Körper. Diese Auswirkungen waren ein Zeichen dafür, dass die Übung seine Wirkung nicht verfehlt hat.
Daran schloss sich der aktivere Teil der Veranstaltung an mit Übungen wie z. B. die „Affenschaukel“ oder die „Schutzübung“, die besonders auf unsere Erkrankung abzielten. Mit zwei Abschlussübungen waren die anberaumten 3 Stunden wie im Flug vergangen.
In der Abschlussrunde gaben die Teilnehmer ihre Eindrücke an die Dozentin weiter. Die Veranstaltung wurde als sehr positiv bewertet. Mit einer Dankeskarte und einer kleinen chinesischen Figur bedankte sich die Gruppe bei Frau Brosig.
In einem Nachgespräch beim nächsten Gruppenabend haben die teilnehmenden Mitglieder eine durchweg positive Meinung zur Dozentin, zu den einzelnen Übungen und zum gesamten Ablauf abgegeben. Nun obliegt es jedem Mitglied selbst, ob diese Entspannungsform sein Interesse geweckt hat, und ob er/sie sich weiterhin damit beschäftigen möchte z. B. in einem VHS-Kurs.
Autor: R. Dieckmann, 22.03.2006
Am 18.02.2006 stand das 2-jährige Jubiläum unserer Selbsthilfegruppe vor der Tür. Dieses Jahr haben wir den feierlichen Anlass dazu genutzt, eine eigens dafür kreierte "Jubiläums-Broschüre" zu entwerfen.
Im inneren Teil der Broschüre haben wir - aufgeteilt in 3 Spalten - die Aktionen aus dem Jahr 2004 und 2005 Revue passieren lassen mit Aktionsthema und jeweiligem Datum. Auf einen der äußeren Seiten haben wir den Aufruf - "Für unsere Aktionen suchen wir stets Dozenten/Ärzte usw., die uns mit einem Reizdarm dienlichen Thema weiterhelfen können" platziert. Der Aufmacher der Vorderseite lautet - "Was war? - Was ist?". Darunter war zu lesen - "Aktionsübersicht anlässlich des 2jährigen Jubiläums der Reizdarm-Selbsthilfegruppe Itzehoe". Die mittlere Spalte der Rückseite ist mit den Daten der Ansprechpartnerin versehen.
50 Exemplare haben wir in Heimarbeit ausgedruckt und bei verschiedenen Ärzten, Apotheken, Psychologen usw. abgegeben. Ein Drittel wurde per Post versandt - so z. B. auch an den Verein - Reizdarmselbsthilfe Verein in Burgdorf.
Am 13.03.06 haben wir eine Zuschrift von dem zu letzt genannten Verein erhalten. Gratulationsgrüße und mutmachende Worte ist der Inhalt des Schreibens gewesen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Wir hoffen, noch viele solcher Jubiläen feiern zu dürfen.