Im Monat November 2003 rief ich beim KIBIS-Büro an, um zu erfragen, ob es eine Reizdarmselbsthilfegruppe in Itzehoe gibt.
Die Sozialarbeiterin verneinte, fragte mich aber im gleichen Atemzug, ob ich nicht Lust hätte, selbst eine Gruppe ins Leben zu rufen.
Das kam für mich sehr überraschend und somit stockte mir erst mal der Atem. Da sie mein Zögern bemerkte, bot sie mir einen unverbindlichen Gesprächstermin an, den ich dann annahm.
Das Gespräch gefiel mir sehr, weil es meine letzten Zweifel ("Ist das etwas für mich?") und Ängste ("Kann ich das schaffen?") bezüglich der Gründung einer eigenen SHG-Gruppe ausräumte. Zudem gefielen mir die Räumlichkeiten der Teestube Itzehoe e.V. sehr gut. Ich konnte mir vorstellen, dass sich hier die zukünftigen Mitglieder wohlfühlen würden.
Zum 18.02.2004 beraumten wir das 1. Treffen an, dem ich, je näher es kam, mit großer Aufregung entgegenfieberte. Die Vorbereitungen liefen bei mir zu Hause auf vollen Touren. Ich bereitete Visitenkarten, Flyer, und Info-Blätter vor und druckte sie in "Heimarbeit" aus.Mir war es ein Anliegen, der Gruppe von Anfang an ein "professionelles" Äußeres zu geben.
Aufgeregt, aber bewaffnet mit einem Stoß Unterlagen, Tee und Keksen, empfing ich die ersten Mitglieder – 6 an der Zahl - in den Räumen der Teestube Itzehoe e.V. Ein großer Erfolg für den Anfang. Die ersten Worte waren: "Endlich gibt es eine Reizdarmselbsthilfegruppe!".
Nach anfänglichem Auf und Ab – was die Mitgliederzahl angeht – haben wir uns mittlerweile auf 8 Mitglieder (August 2008) eingependelt, die treu zur Gruppe stehen und an die Sache glauben.
Jeder freut sich auf das monatliche Treffen, da es sehr viel zu besprechen gibt, Informationen und Tipps ausgetauscht werden und viel gelacht wird.
Das ist die Gründungsgeschichte der Reizdarmselbsthilfegruppe Itzehoe und sie wird noch lange nicht zu Ende sein.